Getreide richtig einlagern

Gute Futterqualität beginnt nicht erst am Futtertisch, sondern bereits bei der Ernte und Einlagerung. Wer eigenes Getreide verfüttert, hat die Möglichkeit, die Futterqualität vom Feld bis zur fertigen Ration gezielt zu beeinflussen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die fachgerechte Lagerung.

Denn Getreide ist auch nach der Ernte ein biologisch aktives Produkt. Ungünstige Lagerbedingungen können den Nährwert beeinträchtigen, mikrobiellen Verderb begünstigen und zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen.

Nach der Ernte laufen im Getreidekorn weiterhin Stoffwechselprozesse ab. Bei der sogenannten Kornatmung werden unter Sauerstoffverbrauch unter anderem Kohlendioxid, Wasser und Wärme freigesetzt.

Wie intensiv diese Prozesse ablaufen, hängt wesentlich von der Kornfeuchtigkeit und der Temperatur ab!

Getreideflachlager mit Temperaturlanze zur Überprüfung

Besonders kritisch wird es, wenn hohe Feuchtigkeitsgehalte mit warmen Lagertemperaturen zusammentreffen. Unter diesen Bedingungen können sich Mikroorganismen und Vorratsschädlinge vermehren.

Die möglichen Folgen sind:

  • Trockensubstanz- und Nährstoffverluste

  • Erwärmung und Feuchteverlagerung im Getreidestapel

  • Schimmelpilzwachstum und mögliche Mykotoxinbildung

  • Schädlingsbefall und verminderte Lagerfähigkeit

  • Wirtschaftliche Verluste durch Qualitätsminderung

Sie haben noch Fragen?

Unser Team steht Ihnen persönlich zur Seite, um die beste Lösung für Ihre Anforderungen zu finden.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Rottmann

Abteilungsleiter Beratung, Prokurist

t.rottmann@rottmann-group.de 02561 89981-18

Schnellkontakt

*Pflichtfeld